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Satzung

des Vereins „Katzenhilfe Lüchow-Dannenberg e. V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Katzenhilfe Lüchow-Dannenberg e.V.“ und hat seinen Sitz in 29485 Lemgow.

  2. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg auf dem Register­blatt VR201051 eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  3. Der Verein ist politisch, ethisch und konfessionell neutral.

  4. Er ist Mitglied im Deutschen Tierschutzbund e.V. - Mitgliedsnummer: 1329631

  5. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein hat den Tierschutzgedanken zu vertreten und zu fördern, durch Aufklä­rung, Belehrung und gutes Beispiel Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwe­cken und ihr Wohlergehen zu fördern.

  2. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich in erster Linie auf den Schutz der Katze, hat aber auch die Aufgabe Missstände bei anderen Tieren aufzudecken und ggf. hel­fend einzugreifen.

  3. Der Zweck des Vereins wird insbesondere durch die Durchführung von Kastratio­nen von nicht-zahmen und der Unterstützung bei der Unterbringung und Betreuung von zahmen Fundkatzen verwirklicht.

  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

  5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

  7. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

  8. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Aus­gaben.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

  2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen; über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

  3. Die Mitgliedschaft endet

  1. mit dem Tod des Mitglieds

  2. durch freiwilligen Austrittserklärung

  3. durch Streichung von der Mitgliederliste

  4. durch Ausschluss aus dem Verein

  5. bei juristischen Personen durch deren Auflösung

    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündi­gungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen wer­den, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Be­schluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftli­che Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Es sind Mitgliedsbeiträge zu leisten, deren Höhe und Fälligkeit durch Beschluss der Mit­gliederversammlung festgelegt wird.

§ 5 Organe

Die Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand

  2. die Mitgliederversammlung

§ 6 Der Vorstand

Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus

  1. der/dem Vorsitzenden

  2. der/dem stellvertretenden Vorsitzenden (zweiter Vorsitzender)

  3. dem/der Kassenwart(in)

  4. dem/der Schriftführer(in)

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch 2 Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich vertreten.

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 7 Amtsdauer des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.

Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 8 Beschlussfassung des Vorstands

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von 3 Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfas­sung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sit­zungsleiter zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklä­ren.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied 1 Stimme

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands

  2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags

  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands

  4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und der Auflösung des Vereins

§ 10 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederver­sammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen durch schriftliche Benachrichtigung per Brief oder E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werkta­ges. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesord­nung setzt der Vorstand fest.

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder ei­nem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Ver­sammlungsleiter einen Protokollführer.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schrift­lich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmbe­rechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulas­sen. Über die Zulassung von Medienvertretern beschließt die Mitgliederversammlung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliedsversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünf­tel erforderlich.

Für die Wahlen gilt folgendes: Hat im 1. Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgege­benen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, dass vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Es soll fol­gende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versamm­lungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesord­nung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungs­änderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§ 12 Nachträgliche Änderung zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich weitere Tagesordnungspunkte beantragen. Der Versammlungs­leiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehr­heit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderun­gen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von ein Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10 bis 13 entsprechend.

§14 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversamm­lung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende ge­meinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Tierschutzbund - Landesverband Nieder­sachsen e.V. , der es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Die Satzungsänderung wurde auf der Mitgliederversammlung am 25.November 2015 beschlossen.